Die Ursache gehört zur Untersuchung
Schimmel braucht Feuchtigkeit. Ein Rohrschaden, von außen eindringendes Wasser und Kondensat an kalten Bauteilen verlangen unterschiedliche Abhilfe. Beschreiben Sie den Raum, den Verlauf und frühere Wasserschäden. Aus der Farbe eines Flecks lässt sich weder die Ursache noch die nötige Maßnahme sicher ableiten.
Auch verdeckte Feuchte berücksichtigen
Ein muffiger Geruch kann auf verdeckte Feuchteschäden hinweisen; er beweist aber noch keinen bestimmten Befall. Nennen Sie feuchte Bauteile, betroffene Materialien und das wiederholte Auftreten. Fragen Sie, welche Untersuchung vorgesehen ist und was eine Messung tatsächlich beantworten kann. Öffnen Sie Wand- oder Bodenaufbauten nicht selbst.
Bis zur fachlichen Prüfung
Befallene Stellen nicht trocken abbürsten oder einfach überstreichen. Dokumentieren Sie Lage und Ausdehnung. Regelmäßiges Lüften kann Raumfeuchte abführen, beseitigt aber keine undichte Leitung oder einen anderen baulichen Feuchteeintrag. Bei größerem, wiederkehrendem oder unklarem Schaden sollte die Sanierung fachlich geplant werden.
Untersuchung, Sanierung und Kontrolle
Lassen Sie sich erklären, ob der Auftrag Ursachenprüfung, Materialentfernung, Trocknung oder Wiederherstellung umfasst. Fragen Sie auch nach dem Schutz angrenzender Räume und der Kontrolle nach Abschluss. Vereinbaren Sie Umfang und Kosten vor den Arbeiten. Eine dauerhaft schimmelfreie Wohnung lässt sich ohne Beseitigung der Ursache nicht pauschal versprechen.